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Ein Award für Frauen?  –  unbedingt!

Frauen erhalten im Verhältnis zu Männern immer noch ca. 25% geringere Arbeitseinkünfte (Gender-Pay-Gap).

Frauen sind, wenn sie Kinder erziehen, in der Regel in Teilzeit erwerbstätig, so dass die Teilzeitbeschäftigungsquote bei Frauen ca. 78% beträgt. Andere bleiben zu Hause und erziehen die Kinder, ohne dafür ein Gehalt zu beziehen. Einen freiwilligen Beitrag vom Partner für die eigene Altersvorsorge bekommen nur die Wenigsten.

Von Altersarmut sind vor allem Frauen betroffen. Im Jahr 2017 betrug die durchschnittliche staatliche Rente von Frauen 622 EUR in den alten Bundesländern, in den neuen Bundesländern waren es 928 EUR. Im Vergleich dazu erhielt der durchschnittliche männliche Rentner 1.095 EUR, bzw. 1.198 EUR.

Erst seit 1976 können Frauen in der alten BRD über ihre Erwerbstätigkeit selbst bestimmen.

Heute wird im reformierten Scheidungsrecht davon ausgegangen, dass geschiedene Frauen schnellstmöglich wieder eine Erwerbstätigkeit aufnehmen.

Die im Grundgesetz verankerte Gleichberechtigung von Männern und Frauen ist aber erst dann erreicht, wenn beide Geschlechter auch finanziell unabhängig sind und ihr Leben selbst gestalten können.

Geringere Einkünfte von Frauen einerseits und andererseits das immer noch bestehende Rollenbild, dass Care-Arbeit (Kindererziehung, Hausarbeit, Pflege von Familienangehörigen) vornehmlich von Frauen zu leisten sei, stehen dem entgegen.

Viele Frauen lassen sich jedoch auf ihrem Weg zu mehr finanzieller Unabhängigkeit nicht entmutigen. Denn sie sind Geldverbesserinnen!

Hall of Fame

Die Geldverbesserinnen

Zu den Gewinnerinnen

Award 2022

Anmeldung ab dem 01.09.2021

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