Kein Land in Sicht….

Donald Trump verfasste wieder einmal eine seiner berühmt, berüchtigten Twitter-Nachrichten und warf der US-amerikanischen Zentralbank (FED) vor, das Zinsniveau nicht stark genug reduziert zu haben. Der FED fehle der Mut, so der US-Präsident. Sinkende Zinsen in den USA und weiterhin Nullzinsen in Europa verheißen für die meisten Sparer*innen hierzulande nichts Gutes. Die Europäische Zentralbank prognostiziert für das Jahr 2020 ein neues Zinstief. Bis 2028 bleiben die Zinsen voraussichtlich unter einem Prozent.

Fragt man die Anlegerinnen und Anleger hierzulande, würden sie am liebsten ihr Geld in Immobilien und in festverzinste Anlagen investieren. Während die Immobilienpreise von einem Hoch zum nächsten eilen, bleiben die Zinsen im Keller und das Horrorszenario „Negativzinsen“ macht die Runde. Trotz der Höhenflüge an den Immobilienmärkten, träumt so mancheR vom Immobilienerwerb. Die Preise für „Betongold“ werden hierzulande jedoch nicht nur von der Zinshöhe bestimmt, sondern auch von der Konjunkturlage. Das Ifo-Institut prognostiziert eine stagnierende Konjunktur in Deutschland und bis 2035 ein sinkendes Wirtschaftswachstum auf nur noch 0,7%. Diese trüben Aussichten gehen einher mit einem steigenden Durchschnittsalter der Bevölkerung und dem jetzt schon akuten Arbeitskräftemangel. Das alles sind keine guten Nachrichten für Menschen, die von der eigenen Immobilie träumen und ihr Geld sicher auf Tagesgeldkonten lagern möchten. In dieser Situation kommt dem alten Spruch: „Lege nicht alle Eier in einen Korb“ besondere Bedeutung zu.

Es gibt neben Immobilien und Festgeldanlagen auch Anlagealternativen, zum Beispiel am Aktienmarkt, die langfristig erfreuliche Aussichten bieten.